Dezember

 

10.12.04

Das war gestern so ein Tag, an dem ich normalerweise eine Diät abgebrochen hätte. Ein Gefühl wie Zementsäcke im Bauch, Widerwillen gegen das, was ich in den letzten Wochen gern gegessen habe, „Scheiß-Tag“, der nur zu retten war durch die zahlreichen Leckereien, die jetzt in meiner Buchführung stehen.

Sie sind mir gut bekommen, heute morgen fühle ich mich etwas angeschlagen, aber im Bauch warm und wohlig.

Es gibt diese Tage, sie sind mir von früher wohlbekannt, und sie müssen einfach sein. Nicht einzuplanen, nicht auszutricksen. Ob es nun ein einzelner Tag war oder ob sich eine Reihe von schwer handzuhabenden Tagen daraus entwickelt, werde ich sehen. Ruhe bewahren, Augen auf (nicht zu) und durch.


14.12 04

Das waren die mit Abstand ereignisreichsten 8 Tage des Jahres 2004, im Guten wie im Schlechten. An allen Fronten brach zeitgleich das Getümmel los.

Auf der Waage bedeutet das für diese Woche natürlich 3 Gegentore in den ersten zehn Minuten. Aber wie heißt es so schön: Zeit genug, das Ergebnis noch freundlicher zu gestalten.


18.12.04

Das war (und ist) ein Beispiel für den Turbo, den ich ab und zu einlegen kann, wenn die Strecke es zulässt. 4 Tage mit 4 Kilo Gewichtsverringerung.

Als Werkzeug habe ich hier auf Montignac zurückgegriffen, etwas schärfer als er selber das empfiehlt, aber ohne die Fleisch- und Fischfresserei, die mich nicht ganz so begeistert.

Ein paar Tage kann ich so etwas gut machen, vor allem dann, wenn mir die Arbeit bis zu den Ohren steht und sich das Essen auch gedanklich nie in den Vordergrund spielen kann.

Zum Wochenende werde ich den Turbo aber brav wieder ausschalten, denn einerseits ist das Spektrum auf der Waage nach unten ziemlich ausgereizt (mehr Tage in diesem Stil werden kaum noch einen vergleichbaren Erfolg bringen), andererseits möchte ich auch später noch gerne Salat mit Tomaten und Mozzarella essen und es jetzt nicht übertreiben.

Aus dem 0:3 ist ein komfortables 6:4 geworden.


22.12.04

„Du musst, was du schreibst, miterleben.“

Fred Heidemann, zitiert von Heinz Gehnke in einem Artikel über Bärbel Osterholz-Norff, die ich an dieser Stelle ganz knuffig grüße und der ich für die liebe Weihnachtspost „Tausend Dank“ schicke, in der Tageszeitung der Stadt Rotenburg an der Wümme vom 5.12.04.

Genau so habe ich es bis hierhin gehalten, und so geht es auch weiter.